VAGABOND - Start ins neue Jahr 2021

Letztes Silvester waren wir in Marrakesch und warteten vergebens auf ein Feuerwerk. Diesmal haben wir den Jahreswechsel in der Nähe von Antalya in der Türkei verbracht. Trotz Beschränkungen und Ausgangssperre für 4 Tage, wurden ein paar Knüller abgefeuert und sich ein gesundes neues Jahr gewünscht. Wir hoffen, dass sich dieses Jahr alle erholen können und sich die Situation überall auf der Welt wieder verbessert.

Für Deutsche ist ein Aufenthalt von 90 Tagen in der Türkei kein Problem. Darüber hinaus muss eine Aufenthaltsverlängerung beantragt werden. Unser Termin für die Aufenthaltsverlängerung war ein kleines Abenteuer bürokratischer Natur. Wir erschienen nach guter deutscher Manier etwa 10 Minuten vor dem Termin. Dann stellten wir fest, dass dieser lediglich aus der Überreichung diverser Unterlagen und einer sofortigen Zahlungsaufforderung besteht. Doof nur, dass wir zu einer Uhrzeit einbestellt wurden, die es unmöglich machte, das Geld zu zahlen. Das Zahlungsbüro hatte bereits eine Stunde vor unserem Termin geschlossen. Das hieß für uns leider nochmal mit dem Rad quer durch Antalya radeln, nochmal an der Polizeikontrolle vorbei, nochmal am Schalter anstellen. Seit dem ist mehr als ein Monat vergangen. Bis jetzt haben wir leider noch keine Ahnung, ob wir eine Genehmigung erhalten werden. Bürokratische Mühlen mahlen ja bekanntlich langsam.

In der Zwischenzeit tüfteln wir weiter an neuen Beiträgen und Videos. Doch um nicht ganz auf Bewegung zu verzichten, haben wir ganz nebenbei zu einem neuen Hobby gefunden. Mit der Hilfe und Ausrüstung unserer Freunde vor Ort, radeln wir immer wieder in die Berge, wo wir gesichert die Felswände erklimmen und unser Hirn lüften. Wir hätten nie gedacht, dass wir während unserer Fahrradweltreise so intensiv in den Klettersport eintauchen würden. Das hält uns derweil fit und macht Spaß.

Nach wie vor wissen wir noch nicht, wie lange wir in der Türkei bleiben werden. Die Grenzen nach Georgien und in den Iran sind für uns auf dem Landweg noch immer nicht passierbar. Zurück Richtung Bulgarien wollen wir aber auch nicht. Die Türkei ist sehr groß und es gibt für uns noch so viel zu entdecken. Sobald absehbar ist, dass eine Weiterreise für uns möglich ist, werden wir wohl vorerst noch zum Schwarzen Meer radeln und dann immer weiter Richtung Osten ziehen.

Liebe Grüße von unterwegs Melli & Dani

 

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